Schaffhauser Sonnenenergie in Eritrea

4. Mai 2018
An drei Orten rund um ein eritreisches Kloster wurden im März 2018 zwei Solaranlagen gebaut. Foto: zVg / Solar-Afropa
An drei Orten rund um ein eritreisches Kloster wurden im März 2018 zwei Solaranlagen gebaut. Foto: zVg / Solar-Afropa

Das Kloster Tsaeda Emba darf sich über zwei neue Solaranlagen freuen. Die Institution, die in der Provinz Anseba im Nordwesten Eritreas liegt, bekam im März Besuch aus Schaffhausen – vom Verein Solar-Afropa. «Nach jahrelanger technischer Vorbereitung und Sammeltätigkeit ist die schöne Summe von 26’000 Franken zusammengekommen», schreibt Vereinspräsident Jakob Koch in einer Mitteilung.

Nachdem Solar-Afropa Anfang 2016 ein grösseres Hilfsprojekt abblasen musste, ist der Bau der drei Anlagen eine Erfolgsmeldung. Zumal es sich bei den Apparaten um drei eher grössere Objekte handelt. Wobei: Schon kurz nach dem misslungenen Projekt, im Herbst 2016, hatte Solar-Afropa einige kleine Solaranlagen beim Kloster Tsaeda Emba gebaut.

Damals – wie auch im März dieses Jahres – reiste Tekle Haile vor Ort, um die Anlagen aufzubauen. Der gelernte Schlosser, der vor über 20 Jahren aus Eritrea in die Schweiz kam, ist der Geschäftsführer von Solar-Afropa. Er betreibt auch eine Werkstatt im Untergeschoss des Kirchgemeindehauses Trüllenbuck in Herblingen, wo er die Solanlagen eigenhändig herstellt.