GF investiert in Schaffhausen

11. Mai 2018
Dieses Gebäude an der Ebnatstrasse 111 soll um- und ausgebaut werden. Foto: Peter Pfister
Dieses Gebäude an der Ebnatstrasse 111 soll um- und ausgebaut werden. Foto: Peter Pfister

Rund 20 Millionen Franken will die Konzernleitung in den Schaffhauser Hauptsitz der Georg Fischer Piping Systems investieren. Das Gebäude im Ebnat soll «vollständig erneuert» werden, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Dabei soll es sich um «eine der grössten Investitionen in der jüngeren Geschichte von GF» handeln.

Auf 3’000 Quadratmetern will die Firma neue Büros, Projekträume und ein Labor erstellen. Auch geplant ist ein Anbau mit einem Trainings­center für Schulungen und Ausstellungen. Aus­serdem soll das Gebäude auf Minergie-Standard gebracht werden, unter anderem dank einer Photovoltaikanlage.

Der Umbau, der Anfang Mai begonnen hat, dauert gemäss Konzern rund eineinhalb Jahre. Die Sanierung soll den laufenden Betrieb nicht beeinträchtigen; 300 betroffene Angestellte arbeiten temporär in den umliegenden GF-Gebäuden. Yves Serra, CEO des GF-Konzerns, spricht davon, «die Attraktivität unserer Standorte» zu «erhöhen».

Die GF Piping Systems ist eine Abteilung der Georg Fischer AG, die Rohrleitungssysteme aus Kunststoff und Metall produziert. Über 6’800 Angestellte arbeiten, rund um den Globus verteilt, bei den Piping Systems. Ihr Umsatz betrug im Jahr 2017 1,68 Milliarden Franken. Der Gesamtumsatz des GF-Konzerns belief sich damals auf knapp 4,1 Milliarden Franken.