EKS: Ein Käufer weniger

3. August 2017
SH Power ist wohl aus dem Rennen um die EKS-Aktien. Foto: Peter Pfister
SH Power ist wohl aus dem Rennen um die EKS-Aktien. Foto: Peter Pfister

Eine Beteiligung der Städtischen Werke (SH Power) am Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen (EKS) ist «in die Ferne gerückt». Das sagt Stadtschreiber Christian Schneider auf Anfrage der «az». SH Power hatte vor einigen Monaten Interesse am Kauf der EKS-Aktien bekundet, welche der Stromkonzern Axpo verkaufen will (siehe «az» vom 15. Juni).

Letzte Woche wurde bekannt, dass sich SH Power vorläufig aus der Gründung einer gemeinsamen Netzbetriebsgesellschaft mit dem EKS und dem Elektrizitätswerk des Kantons Thurgau (EKT) zurückzieht. Dies, weil EKS und EKT eine Aktiengesellschaft anstreben. Dies möchte die Stadt nicht. Wegen der gescheiterten Zusammenarbeit ist nun auch ein Kauf der EKS-Aktien durch SH Power unwahrscheinlicher geworden, so Schneider.

Vor knapp einem Monat ist die Frist für Kaufangebote abgelaufen. Seither hüllt sich die Axpo in Schweigen und beantwortet keine Fragen, wie viele Angebote in welcher Höhe für das Aktienpaket eingegangen sind. «Wir werden kommunizieren, sobald Entscheide gefallen sind», schreibt die Medienstelle der Axpo.