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Budet der Stadt: Eine rote Null

Mit diversen Gimmicks erkläutert Daniel Preisig (rechts) die Finanzlage: Aktuell ist das Budget «unter Druck».

«Die goldenen Jahre sind vorbei», sagte Finanzreferent Daniel Preisig heute Montag bei der Präsentation seines Budgets der Stadt Schaffhausen für das Jahr 2019. Um ein ausgeglichenes Budget zu erreichen, müsse die Stadt dieses um rund 8 Millionen kürzen und den Steuerfussrabatt der vergangenen Jahre streichen.

Finanzreferent Daniel Preisig veranschaulichte die Tendenz der Budgets früherer und künftiger Jahre mit diversen Gimmicks (siehe Bild): War 2016 Champagnerstimmung, die 2017 noch grösser wurde (Rakete), sei das Budget aktuell «unter Druck», was Preisig mit einem Portemonnaie in einer Schraubzwinge illustrierte. Die «Schwankungsreserve» stellte er als Kopfwehtablette dar, was aber nur Symptombekämpfung sei – deshalb müsse bei Investitionen wohl bald der Rotstift angesetzt werden. Die wichtigsten Punkte des Budgets:

Über das Budget entscheidet der Grosse Stadtrat am 27. November. Nur, wenn er eine Steuererhöhung (um mehr als den Steuerrabatt) beschliesst, könnte das Referendum ergriffen werden.